Raum und Bewegung sind untrennbar miteinander verbunden. In der Architektur und Stadtplanung werden Räume so gestaltet, dass sie Bewegung lenken und Ruhe ermöglichen. Im Laufe der Architekturgeschichte wurden kulturelle Räume so gestaltet, dass sie bestimmte innere Erfahrungen hervorrufen: Wie lenkt Architektur unsere innere und äußere Bewegung? Wie können Räume uns bewegen und wie wirkt sich unsere eigene Bewegung durch den Raum darauf aus? Wie können Architektur und die Gestaltung öffentlicher Räume ein soziales Leben ermöglichen, das die Kohärenz innerer und äußerer Erfahrungen verbessert?
Wir werden die Fragen der Bewegung und Begegnung in diesem interdisziplinären Workshop untersuchen. In kleineren Arbeitsgruppen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, bewusst zu erleben, wie sie sich durch den Raum bewegen, durch Bewegung Räume gestalten und Räume entwerfen, die uns bewegen, unterstützt durch schnelle Skizzen und maßstabsgetreue Modelle. Um das Bewusstsein für eine differenziertere Wahrnehmung zu schärfen, führen uns tägliche Eurythmieübungen zu einer ganzheitlicheren Erfahrung von Bewegung, Gestik und sozialer Interaktion und deren subtilen Zusammenhängen.
Das in englischer Sprache gehaltene Seminar richtet sich an Architekten, Studierende und alle, die sich für das Thema Bewegung und Raum interessieren. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse oder Erfahrungen in Eurythmie erforderlich.
Seminarort
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Campus Johannishof
Werkhaus Studio (1. Stock)
53347 Alfter, Deutschland
Das Seminar ist eine gemeinsame Initiative des Internationalen Forums für Mensch und Architektur (IFMA), der Sektion für Bildende Künste am Goetheanum, Dornach CH, und der Alanus Hochschule, Alfter, den Fachbereichen Architektur und Eurythmie.
Weitere Details im Flyer (English)
